Instrumente finden

Für welches Instrument sollte sich das Kind entscheiden und wann sollte damit begonnen werden? Diese Fragen ist nicht so leicht zu beantworten. Tut ein Vorschulkind oft von sich aus kund, sich für die Geige zu interessieren, sollten die Eltern den Wunsch ernst nehmen. Ungünstig ist ein Beginn zeitgleich mit der Einschulung. Ein Jahr davor oder danach  ist eher empfehlenswert.

Probiermöglichkeiten bieten sich bei einem Ausprobier-Tag, der von der „Musikinsel Finkenwerder e.V." organisiert wird, oder wärend des JeKi-Unterrichts an der Aueschule Finkenwerder.

Es gibt aber auch ganz abgesehen davon die Mölichkeit, sich bei einem Instrumental-Lehrer oder -Lehrerin direkt per Mail oder telefonisch zu melden und eine Probestunde zu verabreden.

 

Musikinstrumentenfundus

Instrumente sollten zuerst gemietet werden. Sie können mit dem Kind „mitwachsen”. Die Instrumentallehrer können zu ihren Instrumentenbauern vermitteln. Dort gibt es Mietkauf. Der Mietpreis wird prozentual auf das spätere Instrument angerechnet.Die ”Musikinsel Finkenwerder e.V.” verfügt über einen kleinen Fundus von Instrumenten, die gegen einen kleinen Beitrag vermietet werden können.

Dieser dient zur jährlichen Überholung des Instrumentes und bei der Rückgabe. Verschleißteile und Kleinstreparaturen wie z.B. Saiten bei Zupf- oder Streichinstrumenten muss der Mieter selbst zahlen.

Der Instrumentallehrer berät gern bei der Auswahl des passenden Instrumentes.

Geigen, Celli und Querflöten kosten im Monat 8,-€. Gitarren 5,-€ pro Monat.

Zum Anfang der Sommerferien sollen alle Musikinsel-Instrumente einmal durchgesehen und auch neu registriert werden. Wer also ein Instrument zuhause hat, kann es in der letzten Stunde vor den Ferien bei seinem Lehrer/seiner Lehrerin abgeben. Nachdem es beim Instrumentenbauer zur Wartung und Pflege war,  wird die Rückgabe an die Schüler individuell abgesprochen.

 

Beim Instrumentenbauer selbst kann man ebenfall Instrumente ausleihen. Die Leihgebühr ist etwas höher. Dafür rechnet der dann die Leihgebühr prozentual an. Bei Instrumenten, die mitwachsen ist das von Vorteil: Man mietet zuerst kleine, passende Instrumente und kann dann bis zum Kauf eines eigenen, „großen” Instrumentes einen dicken Batzen ansparen. Und wenn man eine Weile ein ausgewachsenes Instrument leiht, kann man es tauschen, bis man eines findet, dass wirklich dem eigenen Geschmack entspricht. Die Leihgebühr hat dann oft schon  das Instrument bezahlt.